von Pressestelle Akkon Hochschule
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Neue akademische Weiterbildung für Hebammen in Leitungsfunktionen am Institut für Weiterbildung und Beratung (iwb) gestartet

Auftakt einer zukunftsweisenden Kooperation zwischen Akkon Hochschule für Humanwissenschaften und Deutschem Hebammenverband (DHV)

16 Hebammen aus dem gesamten Bundesgebiet haben Ende Oktober die neue akademische Weiterbildung „Hebamme in Leitungsfunktionen“ am Institut für Weiterbildung und Beratung (iwb) an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften begonnen. Die Teilnehmenden profitieren erstmalig von der zukunftsweisenden Kooperation der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften, der Hochschule der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Berlin, und dem Deutschen Hebammenverband e.V. (DHV), dem größten Berufsverband der Hebammen in Deutschland.

Hebammen, die eine Leitungsfunktion übernehmen möchten, können sich mit der berufsbegleitenden Weiterbildung über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren akademisch fundiert für weitere Karriereschritte qualifizieren. Das neue Weiterbildungsangebot besteht aus sechs mehrtägigen Modulen und kann überwiegend digital absolviert werden, so dass eine Teilnahme bequem von jedem Standort mit guter Internetverbindung aus möglich ist. Zwei Präsenzphasen in Berlin ermöglichen das persönliche Kennenlernen und eine Intensivierung des Austauschs untereinander.

Für den nächsten Start der Weiterbildung im Herbst 2023 können sich Interessierte bereits jetzt einen Platz sichern.

 

Hochschullehre trifft Praxiserfahrung

Für Hebammen, die sich beruflich weiterentwickeln und die Leitung bspw. einer Geburtsstation oder eines Geburtshauses übernehmen möchten, ist es unabdingbar, sich entsprechend dem aktuellen Stand hebammen-, pflege- und betriebswissenschaftlicher Erkenntnisse weiterzubilden. Gleichzeitig wird der Bedarf, Leitungshandeln nicht nur fachlich zu erlernen, sondern mit wissenschaftlichen Methoden zu fundieren und evidenzbasiert anzuwenden, immer stärker artikuliert. Die Weiterbildung „Hebamme in Leitungsfunktionen“ greift diesen Bedarf auf und kombiniert die wissenschaftliche Expertise einer modernen Hochschule mit der langjährigen Praxiserfahrung des renommierten Berufsverbands.

 

Prof.in Dr.in Lea Beckmann, Beirätin für den Bildungsbereich, Deutscher Hebammenverband e.V.:

„Wer in Deutschland Hebamme werden möchte, muss seit 2021 ein Studium absolvieren. Die künftigen Hebammen haben folglich mindestens einen Bachelorabschluss. Gleichzeitig wünschen sich viele altrechtlich ausgebildete Hebammen akademisch fundierte Fort- und Weiterbildungen. In diesem Zusammenhang ist es eine logische Konsequenz, dass die Weiterbildung zur Leitung eines Teams an einer Hochschule angesiedelt und mit ECTS hinterlegt wird. Als Berufsverband gehört auch das Angebot von Fort- und Weiterbildungen für die Kolleginnen zu unseren Aufgaben. Wir freuen uns daher sehr, dass wir mit dem Institut für Weiterbildung und Beratung an der Akkon Hochschule in Berlin einen innovativen Kooperationspartner für diese Leitungsweiterbildung gefunden haben. Innerhalb kurzer Zeit wurde gemeinsam ein sehr gutes Konzept entwickelt, das sich in der Durchführung aufgrund einer hohen Anzahl von Online-Modulen mit Berufstätigkeit, Familie und Wohnort gut vereinbaren lässt.“

 

Prof. Dr. Andreas Bock, Präsident der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften:

„Wir freuen uns sehr, dass der Deutsche Hebammenverband im vergangenen Jahr auf uns zugekommen ist, um gemeinsam mit uns diese akademische Weiterbildung speziell für die Berufsgruppe der Hebammen zu entwickeln. Durch diese Kooperation profitieren die Teilnehmenden doppelt: einerseits von neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und evidenzbasiertem Wissen sowie andererseits von dem vielfältigen Erfahrungsschatz des Berufsverbands und dem Know-how aus der praktischen Hebammenarbeit. Besonders freut uns, dass wir auf diesem Wege auch langjährig berufserfahrene Hebammen aus dem gesamten Bundesgebiet, die bisher kein Studium absolviert haben, auf der spannenden Reise einer wissenschaftlichen Weiterbildung begleiten und sie auf diese Weise optimal auf zukünftige Herausforderungen in Leitungsaufgaben vorbereiten können.“

 

Erwerb vielfältiger Leitungskompetenzen und Credit Points (ECTS)

Nach Abschluss der sechs Weiterbildungsmodule und eines Praktikums sind die Teilnehmenden in der Lage, als Führungskraft wissenschaftliche Methoden in der Problembearbeitung anzuwenden und das eigene Handeln ethisch, sozial und fachlich zu reflektieren. Sie können Leitungsaufgaben in ihrer Komplexität erfassen und theoriegeleitet adäquate Konzepte der Versorgung und Beratung, für Teamentwicklung und -management sowie Projektmanagement entwickeln und anwenden. Die synergetische berufsgruppenübergreifende und gleichzeitig klient/-innenorientierte Zusammenarbeit zu fördern, steht ebenfalls im Fokus. In einem aus drei Hospitationen bestehenden Praxisteil werden die erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten im Berufsalltag erprobt.

Für die erfolgreiche Teilnahme wird ein Hochschulzertifikat mit 35 ECTS-Leistungspunkten (Credit Points) vergeben, die als akademische Studienleistung angerechnet werden können, z. B. für die Aufnahme eines Bachelor-, Master- oder Promotionsstudiums.

 

Nächster Weiterbildungsstart im Herbst 2023

Für den Herbst 2023 ist der nächste Weiterbildungsstart geplant. Interessierte können sich bereits jetzt bei den Ansprechpartnerinnen des iwb für eine Teilnahme vormerken lassen. Weitere Informationen finden sich auf der iwb-Webseite unter: https://www.akkon-hochschule.de/weiterbildung/weiterbildung-hebamme-in-leitungsfunktionen

 

Ansprechpartnerin Weiterbildung „Hebamme in Leitungsfunktionen“:

Nouria Ali-Tani
Institut für Weiterbildung und Beratung (iwb)
+49 30 809 2332-33
nouria.alitani@akkon-hochschule.de  

 

Kontakt für Kooperationen:

Möchten auch Sie als Organisation gemeinsam mit dem iwb an der Akkon Hochschule eine passgenaue Weiterbildung für Ihre Zielgruppen entwickeln? Dann freuen wir uns von Ihnen zu lesen: iwb@akkon-hochschule.de.

 

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