von Pressestelle Akkon Hochschule
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Von Gender Trouble zu Geschlechtsidentitäten in der Sozialen Arbeit

Akkon-Student:in Nils Weber präsentierte auf wissenschaftlichen Konferenzen in Italien und Portugal

Nils Weber studiert an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften Soziale Arbeit B.A. +PLUS – und damit eigentlich ein besonders anwendungsbezogenes Studienfach. Viel Praxisnähe im Studium schließt spannende Forschungseinsätze an der Hochschule der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. aber keineswegs aus. Gemeinsam mit Prof. Dr. Saskia Eschenbacher hat sich Nils Weber intensiv mit der Vermittlung von Geschlechterrollen und -identitäten beschäftigt und hieraus so bemerkenswerte wissenschaftliche Abstracts formuliert, dass beide ihre Forschungsergebnisse gleich auf zwei internationalen Veranstaltungen, an der University of Algarve in Faro und sowie bei der Konferenz des ESREA Network Gender and Adult Education in Mailand, präsentieren durften. So viel Begeisterung und Einsatz für wissenschaftliche Forschung unterstützen wir an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften sehr gerne und wollten von Nils Weber natürlich etwas mehr darüber erfahren:

 

Worum geht es genau bei Ihrer Forschung?

Das Forschungsthema zielt darauf ab, wie man Erwachsenen ein tieferes Verständnis von Geschlechtsidentität vermitteln kann.

Was interessiert Sie an dem Thema und wie kam es dazu?

Das Thema finde ich gerade deswegen spannend, weil Geschlechterrollen tagtäglich Einfluss auf unser Handeln sowie auf unsere Wahrnehmung haben und wiederum darauf, wie uns andere Menschen behandeln. Ursprünglich wurde mein Interesse vor allem durch das Seminar "Diskriminierung und Inklusion" geweckt, in dem wir Judith Butlers "Gender Trouble" gelesen haben.

 

Welche Relevanz hat das Thema aus Ihrer Sicht für die Soziale Arbeit?

In der Sozialen Arbeit entscheiden Geschlechtsidentitäten oft darüber, welchen Personen Schutzräume geboten werden bzw. in welcher Form Hilfsangebote existieren. Eine bewusstere Auseinandersetzung mit Geschlechtsidentitäten kann dazu beitragen, Schutzräume und Hilfsangebote inklusiver zu gestalten.

Wie war es für Sie das erste Mal auf internationalen wissenschaftlichen Konferenzen zu präsentieren?

Es hat mir in erster Linie sehr Spaß gemacht, die eigenen Ideen zum Forschungsthema einem internationalen Publikum zu präsentieren. Mir ist aufgefallen, dass Deutschland zum Thema Gender weiter vorne als andere europäische Länder ist.

 

Soziale Arbeit an der Johanniter-Hochschule studieren

Sie interessieren sich ebenfalls für das Studium Soziale Arbeit B.A. +PLUS? Dann werfen Sie gerne mal einen Blick auf unsere Studiengangsseite. Soziale Arbeit B.A. +PLUS können Sie an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften als reguläres Studium oder zusammen mit einer Praxisorganisation als Duales Studium absolvieren!

Studiengangsseite Soziale Arbeit B.A. +PLUS

Studiengangsseite Soziale Arbeit B.A. +PLUS (Duales Studium)

 

 

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