Unser Fortbildungsangebot im Überblick

Beginn

04.11.2022

Kosten

1.100,- EUR
950,- EUR für Studierende der Akkon Hochschule / (ehrenamtliche) Mitarbeitende der JUH

Ort

Online-Campus / digitale Präsenzlehre

Dozentin

Ruth C. Ahrens

Termine

  • 04.11.2022
  • 05.11.2022
  • 03.12.2022
  • 17.12.2022
  • 14.01.2023
  • 11.02.2023
  • 11.03.2023
  • 15.04.2023
  • 13.05.2023
  • 10.06.2023

jeweils von 9:00 bis 13:00 Uhr / 14:00 bis 16:30 Uhr

Modulübersicht

Modul 1: Rahmenbedingungen
Modul 2: Psychopharmaka
Modul 3: Schemata der Gespräche
Modul 4: Beratungskompetenzen
Modul 5: Erste Schritte
Modul 6: Praxis konkret 1
Modul 7: Praxis konkret 2
Modul 8: Praxis konkret 3
Modul 9: Reflexion und Abschluss

Ansprechpartnerin

Nouria Ali-Tani

+49 30 809 2332-33

Inhalte der Fortbildung

Sie verstehen Genesung nicht nur als Schlagwort, sondern möchten Patient/-innen, die langfristig starke Medikamente einnehmen müssen, aktiv in ihrer Selbstbestimmung und Entscheidungsfähigkeit beim verantwortlichen Umgang mit Psychopharmaka unterstützen? Sie wünschen sich dazu eine umfassende Fortbildung, die nicht nur die unterschiedlichen Wirkungen der Medikation beleuchtet, sondern die Beratung und aktive Unterstützung der Betroffenen einschließt?

Dann ist unsere Fortbildung in Adhärenz-Therapie das Richtige für Sie.

Adhärenz im Sinne einer zuverlässigen Einnahme der verschriebenen Medikation ist eine Herausforderung im Therapie-Management – und das nicht nur bei psychischen, sondern bei fast allen chronischen Erkrankungen. Psychopharmaka gehören in Deutschland zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten, daher kommt der psychopharmakologischen Therapie eine große Bedeutung in der psychiatrischen und psychosomatischen Behandlung zuteil. Sie ist für Betroffene jedoch nicht risikofrei: Patient/-innen können sich verunsichert fühlen und als Folge eigenständig die Medikamenteneinnahme beenden. Dies kann dieWahrscheinlichkeit von Rückfällen erhöhen.

Die Adhärenz-Therapie ist eine strukturierte Gesprächsintervention, die in mehreren Schritten erfolgt. Sie zielt darauf ab, Patient/-innen in ihrer aktuellen Lebenssituation zu verstehen, mit ihnen Herausforderungen und Chancen in den Blick zu nehmen und ihnen zu helfen, eine eigene Entscheidung in Hinblick auf die Umsetzung therapeutischer Maßnahmen, wie die Einnahme von Medikamenten, zu treffen. Damit kann dazu beigetragen werden, Rückfall- und andere Risiken wie Therapieabbrüche zu minimieren. Pflegefachpersonen, die als Adhärenz-Therapeut/-innen ausgebildet sind, wissen um die Bedeutung eines sinnvollen Medikamentenmanagements. Sie informieren, beraten und schulen Patient/-innen umfassend. So tragen sie durch Co-Produktion dazu bei, dass Patient/-innen eine informierte Entscheidung zu den möglichen therapeutischen Maßnahmen treffen können, die ihre Genesung auf einem selbstbestimmten Weg ermöglicht.

„Entscheidungen, die Menschen für sich selbst treffen können, sind in der Regel nachhaltiger und werden adhärenter umgesetzt als Entscheidungen, die von anderen Menschen mit (oder für) jemanden getroffen werden“

(Richard Gray, Entwickler der Adhärenz-Therapie, 2012, persönliche Mitteilung)

Eckdaten der Fortbildung

Adhärenz-Therapeut/-innen tragen dazu bei:

  • Patient/-innen zu befähigen, aus eigener Kraft und auf Grundlage der eigenen Entscheidung, therapeutische Vereinbarungen langfristig umzusetzen (Verhaltensänderung)
  • Patient/-innen darin zu unterstützen, eine fundierte und zur eigenen Lebenssituation passende Entscheidung für oder gegen die Einnahme von Medikamenten zu treffen (informierte Entscheidungsfindung)
  • die Eigenverantwortung im pflegerischen und gesamt-therapeutischen Prozess zu fördern
  • die persönlichen Wünsche von Patient/-innen im Rahmen der Behandlung zu berücksichtigen
  • eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Pflegefachpersonen und Patient/-innen zu gestalten mit dem Ziel, dass Patient/-innen Sorgen und Ängste offen ansprechen können
  • gemeinsam Bemühungen zu unternehmen, die medikamentösen Pläne möglichst einfach zu gestalten und in den Tagesablauf der Patient/-innen zu integrieren

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an alle Pflegefachpersonen, die Patient/-innen umfassend informieren und beraten möchten, um so zu mehr Vertrauen und Sicherheit bei der selbstbestimmten Entscheidung bezüglich anzuwendender Medikation beizutragen.

Voraussetzungen für die Erteilung des Abschluss-Zertifikates

  • Teilnahme ohne Fehlzeiten
  • Bereitschaft, ein Lerntagebuch zu führen
  • Bereitschaft, Übungsgespräche mit Patient/-innen zu führen
  • Bereitschaft, eigene Erfahrungen, Herausforderungen und gelungene Gespräche in die Seminare einzubringen

Die Dozentin

Ruth C. Ahrens ist Pflegewissenschaftlerin und als Lehrbeauftragte an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften im Studiengang Erweiterte Klinische Pflege B.Sc./ Psychosomatische und Psychiatrische Pflege tätig.

Anmeldeformular

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