Ringvorlesung „Demokratische Resilienz“ im Sommersemester 2026
Einblicke aus Wissenschaft und Praxis zu aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz
Auch im Sommersemester 2026 lädt die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften zur Ringvorlesung „Demokratische Resilienz“ ein. Die Veranstaltungsreihe bietet Studierenden spannende Einblicke in aktuelle Themen aus Bevölkerungsschutz, Gefahrenabwehr und internationaler Zusammenarbeit – aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive.
Die Vorlesungen finden mittwochs von 18:00 bis 20:00 Uhr online statt.
Teilnahme und Anmeldung
Freuen Sie sich auf vielfältige Impulse zu aktuellen Herausforderungen im Bevölkerungsschutz und zur Stärkung demokratischer Resilienz.
Die Teilnahme erfolgt online. Eine Anmeldung ist erforderlich unter: ringvorlesung@akkon-hochschule.de.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
(c) EMUNDZETT
01.07.2026 – Demokratische Resilienz als Aufgabe von Behörden und Institutionen?
Mittwoch, 1. Juli 2026 | 18:00–20:00 Uhr
Demokratische Resilienz als Aufgabe von Behörden und Institutionen?
Referentinnen: Dr. Verena Molitor (HSPV NRW) und Prof. Dr. habil. Tatjana Zimenkova (Hochschule Rhein-Waal)
EMUNDZETT – Diversitätsberatung
www.emundzett.de
Der Vortrag diskutiert, wie staatliche Institutionen unter Bedingungen politischer Diskursverschiebungen ihre Handlungsfähigkeit, Legitimität und ihren normativen Kern – den Schutz von Demokratie und Grundrechten – bewahren können. Ausgehend von Diversität und Diversitätssensibilität als Prüfsteinen demokratischer Resilienz werden Handlungsoptionen und Handlungshürden sichtbar gemacht. Anhand zweier Fallbeispiele – 1) Polizei und LGBTIQ* sowie 2) Hochschulen und Radikalisierung – zeigt der Beitrag, wie Spannungen zwischen Rechtsstaatlichkeit, Organisationskultur und gesellschaftlichen Erwartungshaltungen entstehen, wo Vulnerabilitäten liegen und welche Strategien Resilienz stärken können. Ziel des Vortrags ist es, praxisnahe Wege aufzuzeigen, mit denen Behörden und Institutionen demokratische Standards sichern und zugleich adaptiv auf polarisierte Debatten reagieren können.
09.09.2026 – Die auxiliäre Rolle des Deutschen Roten Kreuzes im föderalen System auf Landesebene. Spannungen zwischen staatlicher Einbindung und dem Anspruch der Unabhängigkeit.
Mittwoch, 9. September 2026 | 18:00–20:00 Uhr
Die auxiliäre Rolle des Deutschen Roten Kreuzes im föderalen System auf Landesebene. Spannungen zwischen staatlicher Einbindung und dem Anspruch der Unabhängigkeit
Referent: Andreas Hanna-Krahl
Die auxiliäre Rolle des Deutschen Roten Kreuzes ist ein Lehrstück hybrider Governance: Gesetzlich verankerte Staatsnähe trifft auf den humanitären Grundsatz der Unabhängigkeit. Im föderalen System entstehen daraus Spannungsfelder, die für die Resilienz demokratischer Krisenstrukturen ebenso konstitutiv wie risikobehaftet sind. Der Vortrag stellt das Forschungsdesign einer qualitativen Zwei-Perspektiven-Studie vor und diskutiert, unter welchen Bedingungen die Unabhängigkeit zivilgesellschaftlicher Organisationen trotz staatlicher Einbindung institutionell gesichert werden kann.
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