Exkursion: Krisenkommunikation bei Polizei Berlin und taz
Exkursion: Krisenkommunikation bei Polizei Berlin und taz
Bereitschaftspolizei
Studierende der Akkon Hochschule gewinnen praxisnahe Einblicke in behördliche Medienarbeit und journalistische Entscheidungsprozesse
Am 11. Februar 2026 besuchten Studierende der Akkon Hochschule das Polizeipräsidium Berlin sowie die Redaktion der taz – die tageszeitung. Organisiert und begleitet wurde die Exkursion von Prof. Dr. Heike Haarhoff, Professorin für Kommunikationswissenschaft.
Teilgenommen haben Studierende des Bachelorstudiengangs Management in der Gefahrenabwehr (B.A.), die das Modul „Risiko- und Krisenkommunikation“ besuchen, sowie Studierende des Masterstudiengangs Global Health (M.Sc.), die am Modul „Vorbereitung auf Katastrophen und Pandemieplanung“ teilnehmen.
Praxis der polizeilichen Kommunikation
Im Polizeipräsidium erhielten die Studierenden Einblicke in die Arbeit der Pressestelle. Polizeidirektor Florian Nath und Alexandra Klute aus der Stabsabteilung Kommunikation berichteten über Herausforderungen im Umgang mit Medien, Einsatzkommunikation und Desinformation im Zeitalter von KI. Die intensive Diskussion zeigte, wie anspruchsvoll strategische Krisenkommunikation in Echtzeit ist.
Journalismus in Krisenzeiten
Bei der taz nahmen die Studierenden an der morgendlichen Redaktionskonferenz teil und diskutierten anschließend mit Chefredakteurin Ulrike Winkelmann sowie Gereon Asmuth über die Rolle von Medien in Krisen- und Katastrophenlagen. Im Fokus standen die Zusammenarbeit mit Behörden und der Beitrag des Journalismus zur gesellschaftlichen Resilienz.
Die Exkursion machte deutlich, wie eng behördliche Kommunikation und Medienarbeit miteinander verbunden sind – und wie wichtig professionelle Krisenkommunikation für das Vertrauen in Institutionen ist.
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