Hilfe aus Lippe: Detmolder Katastrophenschutz-Expertise fließt in bundesweites Forschungsprojekt ein
Hilfe aus Lippe: Detmolder Katastrophenschutz-Expertise fließt in bundesweites Forschungsprojekt ein
Kommunale Praxiserfahrungen aus Detmold stärken die Resilienz von Krisenstäben
Katastrophenschutz lebt vom Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Im Rahmen eines fachlichen Austauschs besuchte Fynn Spilling, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften, das Rathaus der Stadt Detmold.
Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Michael Peuker, Leiter des kommunalen Krisenstabes der Stadt Detmold, standen Strukturen, Abläufe und Praxiserfahrungen aus dem kommunalen Krisenmanagement. Diese Erkenntnisse fließen in das Forschungsprojekt ReVerSy ein.
Ziel des Projekts ist es, durch praxisnahe Module in den Bereichen Organisation, Führungsunterstützung, Autarkie und Ausbildung die Resilienz kommunaler Verwaltungsstäbe bundesweit zu stärken. Ein Beispiel aus Detmold sind die sogenannten „Leuchttürme“, zentrale Anlaufstellen für die Bevölkerung in außergewöhnlichen Krisenlagen.
Das Projekt ReVerSy wird im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert und läuft bis September 2027.
Weitere Beiträge
Dr. habil. Matthias Lemke veröffentlicht Sammelband zur Neuen Rechten in Europa