Tag der 112: Notfallversorgung stärken – Wissen, das Leben rettet
Tag der 112: Notfallversorgung stärken – Wissen, das Leben rettet
(c) Johanniter/Upfront Photo & Film GmbH
Wie die Akkon Hochschule mit Forschung und Praxisprojekten zur Weiterentwicklung des Rettungsdienstes beiträgt.
Am Europäischen Tag der 112 rückt die Bedeutung einer leistungsfähigen Notfallversorgung in den Fokus. Die europaweit gültige Notrufnummer 112 steht für schnelle Hilfe bei akuten, lebensbedrohlichen Notfällen – ob bei Herzinfarkt, Schlaganfall, schweren Verletzungen oder Bränden.
Als Hochschule in Trägerschaft der Johanniter-Unfall-Hilfe setzt sich die Akkon Hochschule für Humanwissenschaften wissenschaftlich und praxisnah mit den Herausforderungen im Rettungsdienst auseinander.
Forschung für einen starken Rettungsdienst
Die Akkon Hochschule begleitet zentrale Fragestellungen der präklinischen Notfallversorgung unter anderem mit:
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Studie zu Belastungen im Rettungsdienst – Analyse psychischer und organisatorischer Herausforderungen im Einsatzalltag
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„Achtung: Gaffen tötet!“ – Präventionsprojekt gegen Behinderungen von Rettungskräften an Einsatzorten
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Forschungsprojekt „Interkulturelle Kompetenzen im Rettungsdienst“ – Stärkung professioneller Handlungssicherheit in vielfältigen Einsatzsituationen
Diese Projekte zeigen: Eine zukunftsfähige Notfallversorgung braucht nicht nur moderne Strukturen, sondern auch gut qualifizierte Fachkräfte, evidenzbasierte Forschung und gesellschaftliche Sensibilisierung.
112 und 116117 richtig nutzen
Während die 112 bei akuten Notfällen gewählt werden sollte, ist für nicht lebensbedrohliche medizinische Anliegen der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 zuständig. Eine klare Nutzung der Angebote entlastet Rettungskräfte und sichert schnelle Hilfe für Menschen in Not.
Der Tag der 112 ist daher auch ein Appell:
Notfallversorgung ist Daseinsvorsorge – und braucht Ausbildung, Forschung und politische Weiterentwicklung. Die Akkon Hochschule leistet hierzu ihren Beitrag in Studium, Transfer und Forschung.
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