„Heart to Heart“: 14 Vodcast-Folgen für mehr Aufmerksamkeit für Mental Health im Jemen
Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober: Die Vodcast-Reihe des IRIA schafft Raum für Wissen, Austausch und Aufklärung
Zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober richtet die Akkon Hochschule den Blick auf ein Projekt des Institute for Research in International Assistance (IRIA). Mit inzwischen 22 produzierten und insgesamt 14 veröffentlichten Folgen schafft die Vodcast-Reihe „Heart to Heart“ Raum für Wissen, Austausch und Aufklärung rund um psychische Gesundheit.
Laut aktuellen Schätzungen der WHO leiden rund 7 Millionen Menschen im Jemen unter psychischen Belastungen und Traumata infolge des anhaltenden Konflikts. Gleichzeitig haben nur etwa 120.000 Menschen kontinuierlichen Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung und Unterstützung.
In den Vodcast-Folgen teilen jemenitische Fachkräfte ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu Depressionen, Ängsten und den psychischen Folgen von Krieg, Flucht und Vertreibung. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf besonders vulnerablen Gruppen wie Frauen, Kindern, Alleinerziehenden, Binnenvertriebenen und Menschen mit Beeinträchtigungen. Damit trägt die Reihe dazu bei, über mentale Gesundheit zu informieren, offen über psychische Belastungen zu sprechen und Stigmatisierung zu reduzieren.
Gemeinsam für psychische Gesundheit im Jemen
Der Vodcast ist Teil des Projekts „Wiederaufbau der Resilienz im Jemen“, das durch die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beauftragt wurde und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert wird. Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen setzt sich das IRIA darin für die Stärkung der psychischen Gesundheitsversorgung, die Qualifizierung von Gesundheitsfachkräften und Community Health Workern sowie für Aufklärung und Stigmareduzierung ein.
„Psychische Gesundheit braucht Wissen, Austausch und Räume, in denen offen darüber gesprochen werden kann. Mit ‚Heart to Heart‘ möchten wir dazu beitragen, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und das Bewusstsein für psychische Gesundheit im Jemen weiter zu stärken“, sagt Mara Burkhard, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IRIA.
Weitere Neuigkeiten
Berufsbegleitende Zertifikatskurse für Bevölkerungsschutz und Krisenmanagement

