Gesundheitswesen und Katastrophenschutz: Was wir aus Krisen lernen können
Was kann das Gesundheitswesen von Katastrophenschutz und Militär lernen?
Krisen als Alltag – und was wir daraus lernen können Organisationen wie das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe oder die Bundeswehr arbeiten unter Bedingungen, in denen Krisen nicht die Ausnahme, sondern der Alltag sind.
Dort wird systematisch zwischen akuten, subakuten und chronischen Krisenszenarien unterschieden. Für jedes dieser Szenarien gilt: Zuständigkeiten, Abläufe und Zusammenarbeit sind klar definiert – und werden regelmäßig trainiert. Das geschieht unter anderem durch:
- klare Alarm- und Einsatzpläne
- realistische Übungen mit allen Beteiligten
- konsequente Vorbereitung auf unterschiedliche Lagen
So entsteht das, was in Krisen entscheidend ist: Resilienz und Handlungsfähigkeit.
Ein System unter Dauerbelastung
Auch das Gesundheitswesen steht dauerhaft unter Druck. Fachkräftemangel, Klimakrise, geopolitische Unsicherheiten und ökonomische Herausforderungen wirken gleichzeitig – parallel zu tiefgreifenden Reformprozessen.
Die zentrale Frage lautet daher: Was können Krankenhäuser, Krankenkassen und Fachpolitikerinnen von den Krisen-Expertinnen aus Katastrophenschutz und Militär lernen?
Forschung und Lehre an der Akkon Hochschule
Mit genau diesen Fragestellungen beschäftigt sich Prof. Dr. Timo Ulrichs in Forschung und Lehre an der Akkon Hochschule für Humanwissenschaften.
Unsere Studiengänge – etwa:
greifen diese Herausforderungen gezielt auf und bereiten Studierende auf komplexe Krisensituationen vor.
Das Institute for Research in International Assistance (IRIA) an der Akkon Hochschule befasst sich darüber hinaus mit zentralen Fragen der humanitären Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit. Es liefert damit eine wissenschaftliche Grundlage für politische und gesellschaftliche Debatten im Kontext globaler Krisen.
Austausch auf der WeACT Con 2026
Auf der WeACT Con 2026 – dem zentralen Forum für Nachhaltigkeit und Klimaschutz im Gesundheitswesen – bringt Prof. Dr. Timo Ulrichs diese Perspektiven in einem Workshop ein.
Dort diskutiert er mit Expert*innen aus Praxis, Wissenschaft und Politik, wie sich bewährte Strukturen aus dem Katastrophenschutz auf das Gesundheitswesen übertragen lassen.
Als langjährige Partner freuen wir uns, diesen wichtigen Austausch aktiv mitzugestalten.
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