IRIA begrüßt Gesundheitsexpertin aus Kenia zum Austausch über Global Health und lokale Gesundheitsversorgung
Besuch von Roisa Kerubo an der Akkon Hochschule stärkt den internationalen Dialog zu Gesundheitsversorgung, Frauengesundheit und nachhaltigen Versorgungsmodellen.
Am 2. Juni 2026 begrüßte das Institute for Research in International Assistance (IRIA) der Akkon Hochschule Roisa Kerubo, Chief Executive Officer des Centrum Berliner Medical Center im kenianischen Kajiado County, zu einem fachlichen Austausch in Berlin.
Gemeinsam mit Forschenden des IRIA, südafrikanischen und deutschen Stipendiat*innen des ASA-Programms, Rico Herre von Common Light Pictures sowie Dr. Michael Rabbow diskutierte sie Perspektiven für eine zukünftige Zusammenarbeit in den Bereichen Gesundheitsversorgung, internationale Hilfe und gemeindebasierte Gesundheitsmodelle.
Roisa Kerubo stellte die Arbeit des Centrum Berliner Medical Center vor, das erschwingliche Gesundheitsdienstleistungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen in Kiserian und der umliegenden Region anbietet. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie lokal verankerte Gesundheitsinitiativen auf strukturelle Herausforderungen in der Versorgung schwer erreichbarer und besonders vulnerabler Bevölkerungsgruppen reagieren können.
Fokus auf Frauengesundheit und globale Herausforderungen
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf Themen der Primärversorgung, der reproduktiven Gesundheit, Menstruationshygiene sowie der Stärkung von Frauen. Diskutiert wurden zudem Beiträge für den kommenden Akkon Aspekte Abend am 29. Juni 2026 sowie mögliche gemeinsame Aktivitäten im Rahmen des World Health Summit 2026.
Darüber hinaus tauschten sich die Teilnehmenden zu weiteren Global-Health-Themen aus, darunter die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels, Planetary Health, traditionelle Heilmethoden, indigene Wissenssysteme, Tuberkulose und Mundgesundheit. Dabei wurden verschiedene Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen identifiziert.
Der Besuch von Roisa Kerubo markiert einen wichtigen Schritt für den weiteren Ausbau internationaler Partnerschaften des IRIA. Gleichzeitig unterstreicht er das gemeinsame Interesse aller Beteiligten, praxisnahe, lokal angepasste und international vernetzte Ansätze in Gesundheitsversorgung und humanitärer Hilfe weiterzuentwickeln.
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